Als Privatanleger erwerben Sie bei einem Schiffsfonds oder Schiffsbeteiligung Eigenkapitalanteile an einer Kommanditgesellschaft (kurz: KG), die mittels des eingenommenen Geldes und Fremdmittel einer Bank (Schiffshypothekendarlehen) in ein Schiff investiert. Sobald das Eigenkapital eingeworben ist, ist die Eintrittsphase abgeschlossen und es werden keine weitern Gesellschafter aufgenommen. Daher wird diese Form der Anlage auch als geschlossener Fonds bezeichnet. Im Regelfall hat aber jedes Emissionshaus, das die Anteile am Schiffsfonds vertreibt, eine Plattform, die für einen sogenannten Zweitmarkthandel sorgt. Dazu gibt es unabhängige börsenähnliche Handelsmärkte, die für einen Zweitmarkt bzw. Sekundärhandel von geschlossenen Fonds sorgen. Eine Übersicht dieser Handelsmärkte stellen wir im Servicebereich unter
Zweitmarkt zur Verfügung.
Im Normalfall steht bei der Anlageform des geschlossenen Fonds und damit beim Schiffsfonds das Investitionsobjekt schon bei Auflage des Fonds fest. Bei vielen wirtschaftlichen Parametern kann allerdings nur mit Planwerten kalkuliert werden, womit der Erfolg der Anlage letztendlich vom Erreichen dieser Annahmen abhängt. Dementsprechend ist die durch die Emissionshäuser prospektierte Rendite keine garantierte Rendite, sondern unterliegt unternehmerischen Chancen und Risiken.
Ein fiktives Kalkulationsbeispiel soll dies verdeutlichen
Ausgangsfaktoren Kalkulation
USD 41,4 Mio. Schiffspreis (=Werftpreis zuzüglich schiffsbezogene Anschaffungskosten und Vertriebkosten)
USD 26,0 Mio. Fremdkapital (= 62,8% der Anschaffungskosten)
EUR 11,0 Mio. Eigenkapital (=37,2% der Anschaffungskosten bei USDEUR Kurs 1,40)
EUR 24,0 Mio. kumulierte Nettomittelzuflüsse (= Chartereinnahmen – Schiffsbetrieb/Bereederung – Finanzierungskosten/Tilgungen – sonstige Verwaltung)
Unterstellte Projektlaufzeit: 20 Jahre
Ergebnis:
Gesamtkapitalrückfluss = ca. 219%
Aktuelle Beteiligungsobjekte
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